9. Dezember 2016

Was ist Chiptuning

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Chip-Tuning – inzwischen der Überbegriff einer ganzen Branche. Viele Firmen bezeichnen sich inzwischen als Chiptuning-Unternehmen, haben aber mit der aufwändigen Technik, welche sich dahinter verbirgt gar nicht mehr viel zu tun. Jede Tuning-Boxen-Discount Firma behauptet von sich, das Selbe zu tun. Dass dem nicht so ist, möchten wir Ihnen hier erklären.

Chiptuning ist schon seit vielen Jahren bekannt für große Leistungssteigerungen zu fairen Preisen. Inzwischen ist es ein Überbegriff  für Leistungssteigerung, Motortuning, OBD-Tuning, Kennfeld- oder Steuergeräte- Optimierung, Diesel-Tuning oder auch Turbo-Tuning.
Der Begriff Chiptuning stammt aus den 90er Jahren, als damals die Motoren mit einem elektronischen Motormanagement ausgestattet wurden. Um die verschiedenen Parameter (Kennfelder) nach denen der Verbrennungsprozess gesteuert werden soll speichern zu können wurden sogenannte Eproms (vereinfacht Chips) verwendet. Der Tuner von damals hielt sich entsprechende Technik bereit, um die Eproms auszulöten und umprogrammieren zu können. Daher der Name Chip-Tuner. Die Branche hat sich parallel zur Automobilindustrie weiter entwickelt. So handelt es sich heute nicht mehr um Eproms, sondern um Flash-Speicherbausteine und Prozessoren mit internen und Externen Speicherbausteinen. Auch der aktuelle Chiptuner liest noch immer die Daten aus, und verändert die Parameter nach seiner Erfahrung. Der Aufwand einer solchen Abstimmung ist deutlich höher, als der einer einfachen Zusatzelektronik. Der Haupt-Unterschied liegt darin, dass alle Motor-Parameter direkt aufeinander angeglichen werden.

 

Tuning-Boxen sind KEIN Chiptuning! Bei den herkömmlichen Boxen (Vor allem im unteren Preis-Niveau) wird nur der Kraftstoffdruck beeinflusst. Hierbei wird nur eine kleine Elektronik, nicht viel mehr als ein geregelter widerstand) vor den Kraftstoffdrucksensor geklemmt. Das Steuergerät selbst bekommt die Aufgabe, den Fehler auszugleichen. Als Nebenresultat entsteht, wenn überhaupt – Mehrleistung – oftmals aber (vor allem bei Boxen die bei vielen verschiedenen Fahrzeugen zum Einsatz  kommen), entstehen Nebenwirkungen wie Ruckeln, Probleme mit dem Partikelfilter, Auftreten von Notlaufprogrammen usw. Zudem ist die Leistungs- und Drehmomentausbeute meist deutlich unter der von Kennfeldoptimierungen.
Aus diesem Grund bleiben wir beim Chip-Tuning. Wir möchten die Motoren unserer Kunden nicht unnötig belasten, und Ihnen ein Höchstmaß an Standfestigkeit und lang anhaltender Fahrfreude schenken.

 

Als seriöser Tuner entwickeln wir jede Fahrzeugsoftware mit Hilfe eines Testfahrzeugs auf einem so genannten Leistungsprüfstand. Die Entwicklung hierfür nimmt je nach Fahrzeug mehrere Tage in Anspruch und ist natürlich sehr kostenintensiv. Leider kommen daher auch die großen Preisdifferenzen in dieser Branche zustande, da viele Unternehmen diesen Aufwand nicht betreiben. Nur wer gründlich Entwickelt und viele Tests in Kauf nimmt, kann Fehler an Kundenfahrzeugen reduzieren.
Doch diese Entwicklung ermöglicht es uns, auf diese gesammelten Erfahrungen bauend, das Fahrzeug unserer Kunden in einer Zeitspanne von nur 2 bis 4 Stunden komplett umzurüsten und auf alle gegebenen Komponenten abzustimmen.